
der Städtetag lobte gestern die Bürgerbeteiligung in Nürtingen durch die Verankerung der Beteiligung in der Geschäftsordnung.
Das ist so richtig wie es geschrieben ist, und dennoch hat man als Betrachter manche Probleme damit.
Das Problem wird verursacht durch die Nichtberücksichtigung der Bürgermeinungen in den Themen Boss-Areal und Wörth-Areal.
Da führt kein Weg daran vorbei, diese Themen zur Kenntnis zu nehmen.
Meiner Meinung nach wäre es ZWINGEND notwendig gewesen, die Bürgerstimmen in diesen Themen zu berücksichtigen.
Doch statt dessen hat man mit Argumenten und Anwälten das Thema und die Themen stigmatisiert.
Ich bin nicht für oder gegen das Boss-Areal: aber ich hätte die Bürgerentscheidung respektiert. Meiner Schätzung nach war die Stimmung 50-zu-50.
Der Fall wiederholt sich jetzt im Wörth-Areal:
Mein Fazit ist derzeit:
"Das interessiert doch keinen, was die Bürger denken."Leider hat man mir ein Gehirn gegeben. Deshalb kann ich quasi nichts dafür, dass ich mir doch so manchmal Gedanken darüber mache, was dort alles geschieht.
Ich bin nicht gegen alles. Doch derzeit stelle ich fest, daß die -öffentliche- Bürgerbeteiligung nicht in den Köpfen angekommen ist.
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Es hat auch zur Folge, dass derzeit ein Gefühl herrscht, als ob man nur mit Rechtsanwälten bei der Stadt sich melden darf. Oder halt als kostenlose Nachtkappe durch die Nürtinger Altstadt geistert.